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Im Interview erfahren wir von der Schwimm-Europameisterin Sarah Köhler, welche Rolle Wettkampf-anzüge und Sporternährung bei ihr einnehmen.
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18 Apr

Pro und Contra

«Ein Sportgetränk lässt sich billiger selber herstellen!» Solches hört man immer wieder. Zucker, Salz, Wasser und Fruchtsaft mischen – fertig ist das «Sportgetränk». Doch Vorsicht bei Eigenmischungen – sie können nicht mit hochwertigen Sportdrinks mithalten und unerwünschte Begleiterscheinungen aufweisen.

Die Aussage «ein Sportgetränk lässt sich billiger selber herstellen» ist richtig. Ein Esslöffel Zucker, eine Prise Salz, etwas Orangen- und Zitronensaft und 3 dl Wasser beifügen; fertig. Wenig Aufwand, geringe Kosten. Doch das so genannte «Sportgetränk» weist handfeste Nachteile auf: Der mittelmässige Geschmack ist das Eine. Schwerer gestaltet es sich, die exakte Dosierung an Salzen und Zucker zu erhalten, die ein Sportgetränk bieten muss.

Normaler Haushaltszucker (Kristallzucker, Saccharose) ist kariesfördernd und bietet keine gestaffelte Energiezufuhr, wie das verschiedene Zuckerarten eines Sportgetränkes tun. Ausserdem stellt sich die Frage, wie verträglich solche Eigen-Mixturen für Magenempfindliche sind. Denn: Fruchtsäfte weisen einen hohen Säureanteil auf. Derartige «Sportgetränke» machen also nicht wirklich Sinn.

Um das Problem der Säure zu umgehen, gibt es eine einfachere und sinnvollere Möglichkeit, ein Sportgetränk selber herzustellen. Ungesüssten Tee mit Maltodextrin und Salz mischen oder aber ungesüssten Tee mit Sponser Competition Neutral vermengen. Daraus ergibt sich ein säurefreies, schmackhaftes Sportgetränk, das im Handumdrehen selber hergestellt ist.

Letztendlich ist es eine Frage der Convenience, ob es sich lohnt, ein Getränk selber zu mischen. Wer greift nicht lieber schneller zur Sportgetränk-Dose, anstatt noch mühsam ein Getränk selber zu mischen, bevor man endlich aufs Bike steigen und losfahren kann?

Wer mischt sich seine Sportgetränke selber? Und wie? Hast Du ein Lieblingsrezept, das Du an dieser Stelle empfehlen willst? Dann verrat uns Dein Rezept!

Fotos: Stephanie Hoschläger (2), Gänseblümchen (1) / www.pixelio.de

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